Willi Messing: Meine Tätigkeit bei Fujitsu Siemens Computers (FSC)
Derzeit tätig als Abteilungsleiter in der BS2000 Software Entwicklung;
Leitung der BS2000 Betriebssystementwicklung
Abteilung: Fujitsu Siemens Computers EP SW MF.
Know How
- Technisch:
Erfahrungen im wesentlichen im Umfeld des Betriebssystems BS2000
für Großrechner, sowie UNIX.
Befaßt mit diversen Basisfunktionen und Architekturfragen im Betriebssystem:
- Betriebssystemkonzepte
- Rechnerarchitekturen
- Virtualisierungskonzepte, Emulations- und Transformationslösungen
- IO-Architekturen (Mainframe/ESCON-Netze, SAN)
- Multiprozessor Scheduling und Wechselwirkung mit der zugrundeliegenden
HW-Architektur
(Cache-Affinität etc.), Threading
- Clusterarchitekturen und zugehörige Verteilungsmechanismen, sowie
Parallelrechner
- Portierung von Großrechnerbetriebssystemen, zugehörige Tools,
Projektmanagement
- Heterogene Multiprozessorsysteme
- Organisatorisch:
Leitung diverser Entwicklungsbereiche im BS2000 und Leitung diverser Projekte
mit zum Teil komplexen Abhängigkeiten technischer oder organisatorischer
Art.
Modernisierung etlicher Abläufe innerhalb der Entwicklung
(z.B. bildschirmtechnische Dumpauswertung an Stelle von Papier, oder Einführung
von email, web-Nutzung im ProjMgt, ...).
Werdegang:
- seit 1999 Entwicklungsleiter für BS2000 Betriebssystemsoftware
(u.a. Planung und Durchführung der Betriebssystemversionen OSD 5 und
OSD 6).
- ab 1994: Voruntersuchungen für das Portierungsprojekt "BS2000
auf RISC",
dann Leitung des Gesamtprojektes und der zugehörigen Projektmanagementabteilung
ab 6.94.
Codename: BS2000 SUNRISE, Produkt: SR2000 bzw. BS2000
OSD/SVP 2.0
- 1992 - 1994: Leitung des Hauptgruppe "BS2000 Nukleus und VM2000" mit 7 Entwicklungslabors.
- 1990 - 1991: Leitung des Innovationsprojektes mit dem Auftrag, Parallelrechnerunterstützung
im BS2000 zu untersuchen und prototypartig zu realisieren. Voruntersuchungen
für den BS2000 HIPLEX (vergleichbar mit dem VAX-Cluster).
- 1987 - 1989: Leitung des Labors für Prozessorverwaltung (Interrupt
Handling, Multiprozessorunterstützung, Scheduling Mechanismen)
- 1984 - 1987: Leitung des Labors für Synchronisations- und Kommunikationsmechanismen
im Betriebssystem
- 1982- 1984: Einarbeitung in die Entwicklung von Systemsoftware (FITC) ;
viel Erfahrung gewonnen durch Messen und Tunen im (Gesamt)system.
1.Projekt: Unterstützung des Beleglesers (eines Gerätes mit real-time
Anforderungen an die Treibersoftware; erforderte zusätzliche Unterbrechungsebene
innerhalb des Systemkerns).
Sonstiges
Diverse Kooperationen und Kontakte mit Universitäten, z.B. Uni
Kaiserslautern, FZI Karlsruhe, Diplomarbeiten mit Prof.Kalfa
von der TU Chemnitz, Uni Dortmund.